Institut

Herzlich willkommen ...

...  bei uns am Institut für Soziale Berufe Ravensburg, Wangen, Bad Wurzach und UIm! Ich freue mich, dass Sie sich für unser Institut und damit für einen sozialen Beruf interessieren.

Die Arbeit mit und für Menschen begeistert uns. Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum an Qualifikationsmöglichkeiten für soziale Berufe an – angefangen vom pädagogischen Bereich über die Pflege bis hin zu Managementthemen. Wir möchten Sie bei Ihrem beruflichem Weg unterstützen und begleiten. Die Atmosphäre am Institut ist daher werteorientiert von gegenseitigem Respekt geprägt. Die Qualität Ihrer beruflichen Ausbildung liegt uns am Herzen. Daher ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ein Aushängeschild unseres Instituts.

Mit der Entscheidung für eine Ausbildung am Institut für Soziale Berufe an unseren Standorten in Ravensburg, Wangen, Bad Wurzach oder Ulm treffen Sie eine hervorragende Wahl.

Ich wünsche Ihnen interessante Bildungserfahrungen und viel Freude im Umgang mit Menschen vielfältigster Prägung.

Herzliche Grüße

 Prof. Dr. Florian Kluger M.A.
Geschäftsführer und Direktor des Instituts

Institut für Soziale Berufe

Das Institut ist ein Zentrum für Aus- und Weiterbildung in sozialen Berufen. 
Als Ausbildungsstätte in katholischer Trägerschaft sind wir an fünf Standorten in Ravensburg, Wangen, Bad Wurzach und Ulm vertreten. Unser Institut besteht aus 7 Fachschulen und der Akademie für Fort-& Weiterbildung.

In den 7 Fachschulen werden ca. 1800 Ausbildungsplätze angeboten. 90 hauptamtliche Lehrkräfte und ca. 100 nebenamtliche Lehrkräfte bereiten junge, aber auch Menschen mittleren Lebensalters auf verschiedene soziale Berufsfelder vor. Die Lehrkräfte haben sich in der Regel nach ihrer wissenschaftlichen Ausbildung über mehrere Jahre in verantwortlichen Aufgaben in der Praxis bewährt.

Für das Selbststudium und den Unterricht stehen am Institut unentgeltlich die Bibliothek mit mehr als 30 000 Medieneinheiten, aktuellen Fachzeitschriften mit PC Arbeitsplätzen und Kopierer zur Verfügung. 
Die Unterrichtsräume sind mit PC und Beamer ausgestattet. Weiterführend gibt es Kleingruppenräume  und Werkräume, die speziell für jeden Werkstoff eigens eingerichtet sind.

Ziel des Instituts

Das Ziel ist das miteinander Arbeiten, voneinander Lernen und das Üben des fach- bzw. berufsfeldübergreifenden Denkens. Die Förderung des gegenseitigen Austausches von beruflichem Wissen, theoretischen Grundlagen und Praxiserfahrungen von Fachschülern und Lehrkräften ist eine Grundidee des Instituts. Dieser ständige Austausch trägt wesentlich zur kontinuierlichen Entwicklung und Verbesserung des Lehrangebotes bei. Wir verstehen uns nicht als additive Zusammenfügung verschiedener Fachschulen und Ausbildungsgänge, im Sinne einer „Bündelschule“.

Kooperation zwischen den Lernorten, Fachschulen und Praxisstellen

Die enge Zusammenarbeit von Ausbildungsstätte und Praxiseinrichtungen, oft auch einseitig als Spannung von „Theorie und Praxis“ gekennzeichnet, ist wesentliches Element der Arbeit des Institutes. Die gemeinsame Verantwortung drückt sich in gemeinsamen Schul- und Praxisverträgen, regelmäßigen Konferenzen von Lehrkräften, Heimleitungen und Fachschülern, Fortbildungen für Praxisanleiter, Lehraufträge für Fachkräfte aus der Praxis und Beteiligung der Praxisvertreter an fachpraktischen Prüfungen und Kolloquien aus. Sehr viele hauptamtliche Lehrkräfte am Institut sind mit einem erheblichen Teil ihres Deputats als Praxislehrer tätig und sichern somit die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Institut und Praxiseinrichtung.
Alle Fachschulen werden durch einen fachlichen Beirat, bestehend aus den Schulleitungen und Führungskräften aus der Praxis, begleitet.

Selbstverständnis

Wir gestalten den Freiraum des Privatschulgesetzes durch die  Orientierung am christlichen Welt- und Menschenbild, durch die Strukturierung von Unterrichtsinhalten und eine professionelle Unterrichtsgestaltung, Kriterien für die Auswahl und Aufnahme von Bewerbern sowie die Auswahl und Eignung der Lehrkräfte. Ausbildung im Sinnhorizont christlichen Glaubens bedeutet für uns: Als Lehrerin und Lehrer bemühen wir uns, den Kollegen und den FachschülerInnen von Person zu Person zu begegnen. Wir wollen, dass das Institut in seinen Lebensstrukturen auch zu einem Ort der Glaubenserfahrung wird. In einer Atmosphäre der Offenheit für religiöse Fragen am Institut werden Impulse für den persönlichen Glaubensweg gegeben. 

Das Institut versteht sich als Partner der sozialen Einrichtungen und Praxisstellen in der Gestaltung eines Lebensumfeldes, in dem die Tragkraft des christlichen Menschenbildes glaubwürdig wird. Wir treten für die Entfaltung der Lebensqualität jedes Einzelnen ein und sehen uns insbesondere als Anwalt für jene, die benachteiligt und von Ausgrenzung bedroht sind. Lebensqualität erreichen wir durch die Förderung und Entwicklung von Anlagen und Fähigkeiten mit dem Ziel, das Leben als sinnvoll zu erleben.

Die Mitarbeiter des Instituts verstehen sich als Dienstgemeinschaft von Menschen mit unterschiedlichen Gaben und Fähigkeiten. Wir erwarten voneinander ein hohes Engagement, sehr gute fachliche Leistungen und die Bereitschaft, das Institut als katholische Bildungseinrichtung weiter zu entwickeln, tun dies aber im Bewusstsein der eigenen Grenzen und Fehler und der Notwendigkeit gegenseitiger Unterstützung.

Christliches Menschenbild als Grundlage der Ausbildung

Die Vorbereitung der Fachschüler auf eine eigenverantwortliche berufliche und soziale Tätigkeit muss eine intensive Auseinandersetzung mit den Wertgrundlagen des Lebens umfassen. Menschliches Leben mit Behinderung, psychischer Erkrankung, vor der Geburt oder im hohen Alter, war in der Vergangenheit und ist heute wieder gefährdet und oftmals bedroht.
Die Lehrkräfte des Instituts für Soziale Berufe haben das christliche Menschenbild als Grundlage, ihrer Ausbildungsarbeit. Der Mensch ist einmalig und Gottes Geschöpf. Jeder Mensch darf sich als von Gott gewollt und persönlich angenommen verstehen. Dieser Schöpfungsakt Gottes verleiht dem Menschen seine Würde, diese ist unverlierbar, egal auf welcher Entwicklungsstufe (vorgeburtlich oder nach der Geburt) er sich befindet, egal ob er jung oder alt, genial oder schwer geistig behindert, stark oder hilflos, unabhängig oder weitgehend pflegebedürftig ist.
In diesem christlichen Verständnis ist der andere Mensch ein Bruder in Christus, der ein Anrecht auf unsere Solidarität und Unterstützung hat und nicht ein „Adressat“ unserer professionellen Arbeit.
Der christliche Sinnhorizont hat für die Lehrkräfte des Instituts einen kritisierenden, einen stimulierenden und einen integrierenden Effekt. Der kritisierende Effekt besteht in der Ablehnung menschenunwürdiger Verhältnisse auf zwischenmenschlicher, institutioneller, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene. Der stimulierende Effekt besteht im Vertrauen auf die heilende menschliche Gestaltungsfähigkeit im Hinblick auf die Eine Welt. Der integrierende Effekt besteht in der Überzeugung, dass die geleistete Arbeit in einem umfassenden Sinn als sinnvoll erfahrbar wird.